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Bereits die 7. Etappe des Interstuhl-Cups kam in Geislingen auf der kurzen Kriteriumsrunde zur Austragung. Im Rennen der Frauen und Senioren war der RC Villingen mit voller Mannschaftsstärke am Start, mit dabei auch wieder Jeannine Mark, die sich 3 Wochen zuvor in Konstanz ziemlich schwer verletzte. Mit Arnhild Proß und Eliane Rupp hatte der RC zwei weitere Damen am Start. Komplettiert wurde das Trio durch Thomas Hutt, Ralf Nühlen und Karl Rupp. Als bester Fahrer ohne Punkte erwies sich Thomas Hutt, der auf Platz 12 fuhr. Jeannine Mark feierte mit dem Sieg in der Damenklasse ein tolles Comeback, auf das insgeheim gehofft wurde, aber keinesfalls erwartet werden konnte.

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Ein tolles Comeback feierte Jeannine Mark

Ihr bestes Rennen der Saison lieferte die  RC-Juniorin Eliane Rupp ab, die 18. wurde und sehr zufrieden mit ihrer Leistung war. Gewohnt zuverlässig agierte Arnhild Pross, die hinter ihrer Teamgefährtin den 2. Platz in der Frauenwertung belegte. In der Wertung der Senioren 3 rangierte Ralf Nühlen auf dem 7. Platz. Die Ü70 Wertung gewann Karl Rupp, der 300 m vor dem Ziel mit viel Glück und Geschick einem Sturz von 7 Fahrern ausweichen konnte. Mit drei Fahrern war der RC im kleinen Finale vertreten. Alle drei konnten mit sehr guten Leistungen überzeugen und tauchten immer wieder in den vorderen Regionen auf. 8 Runden vor Schluss konnten drei Fahrer dem Feld entwischen, mit dabei auch der Villinger Gernot Rupp. Da die Fahrer Ralf Augke, Gernot Rupp,  Jonas Henninger sehr gut harmonierten und gleichzeitig von Luca Brugger und Hartmut Lange das Feld ausgebremst wurde, konnten die drei Ausreisser die Flucht durchziehen. Mit den 4 Punkten aus der Schlusswertung kam Gernot Rupp auf den sehr guten Platz 8. Luca Brugger, der im kompletten Rennen durch eine enorm starke Fahrweise auffiel, wurde mit dem Sieg in der Juniorenwertung belohnt.

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Erneut überzeugen konnte Luca Brugger

Auch Hartmut Lange zeigte seine beste Saisonleistung und fuhr mit dem Feld als 18. über den Zielstrich. Im großen Finale war der RC nur mit den beiden Youngstern Matthias Gummich und Alex Tourlas vertreten. Da Matthias Gummich einmal mehr mit Atemwegsproblemen zu kämpfen hatte und aufgab, verblieb nur noch Alex Tourlas im Rennen. Der zeigte weiterhin aufsteigende Form und war auch längere Zeit in einer Fluchtgruppe unterwegs, die aber wieder gestellt wurde. Die vier Tage V+R-Cup scheinen ihm einen richtigen Schub verliehen zu haben. Mit Rang 17 und seiner sehr starken Leistung als jüngster Fahrer in diesem Rennen konnte er mehr als zufrieden sein. Das Highlight in seinem bisherigen Rennfahrerleben war für Stephan Duffner die deutsche Profimeisterschaft im südhessischen Einhausen. Mit all den Cracks des deutschen Radsportes auf die knapp 230 Kilometer lange, flache Reise geschickt zu werden, war für ihn ein besonderes Erlebnis. In der ersten Rennstunde wurde mit 50 km/h ein gewaltiges Tempo vorgelegt, im Ziel waren es immer noch 46,5 km/h. Bei dem horrenden Tempo war das Feld zeitweise auf mehrere Hundert Meter in die Länge gezogen und am Ende der 19 Runden wartete auf die Fahrer mit zwei Kreisverkehren noch eine trickige Zielankunft. Mit Platz 31 erreichte er ein nicht erwartetes Ergebnis und liess viele starke Profis wie Phil Bauhaus, Rick Zabel, Niklas Arndt oder Nils Politt hinter sich. Dass er mit dieser Leistung mit Abstand der stärkste Fahrer seines Teams ETW war versteht dabei fast von selbst. 32 Grad zusammen mit 200 Fahrern, ausgeschrieben für die höchste Rennkategorie, 110 Kilometer lang, 1000 Höhenmeter und starker Wind waren im französischen Lampertheim die Zutaten für Uli Rottler. Schinden bis an die absolute Leistungsgrenze war angesagt. Mit seiner Ankunft im Feld als 34. zeigte er ein weiteres Mal, dass er sich in bester Verfassung befindet.

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Stephan Duffner mitten in der deutschen Radsportelite (hier Tony Martin, Jasha Sütterlin und Simon Geschke)

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